Was kostet eine präanästhesiologische Aufklärung wirklich? Eine gesundheitsökonomische Kalkulation.

Aus Krankenhausperspektive kostet eine präanästhesiologische Aufklärung rund 60 bis 85 € Vollkosten, mit einer Bandbreite von 30 bis 140 € je nach Klinik und Fall. Rechnet man die Zeit der Patient:innen mit, liegen die gesellschaftlichen Gesamtkosten bei 130 bis 180 € pro Fall. Eine systematische, veröffentlichte Kalkulation dieser Kosten gibt es im deutschsprachigen Raum bislang nicht – die folgende Modellrechnung schließt diese Lücke auf Basis aktueller Literatur.

Warum kennt kaum jemand die Kosten einer Prämedikationsvisite?

Die Prämedikation – die ärztliche Vorbereitung eines elektiven Eingriffs durch Anamnese, Untersuchung, Aufklärung und Risikoeinstufung – erzeugt in der Vergütungssystematik keinen eigenen Erlös. Im DRG-System (Diagnosis Related Groups, das deutsche Fallpauschalensystem) ist sie in der Fallpauschale eingepreist; im österreichischen LKF-System (Leistungsorientierte Krankenanstaltenfinanzierung) gilt dasselbe Prinzip. In der Kostenmatrix des InEK (Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus) verschwindet die Prämedikationsvisite in der Sammelkostenstelle „Anästhesie“. Ohne eigenen Erlösposten fehlt der Anreiz, sie einzeln zu kalkulieren – deshalb existiert bisher keine belastbare, aktuelle Zahl.

Wie lange dauert eine präanästhesiologische Aufklärung tatsächlich?

Zwei aktuelle prospektive Studien liefern belastbare Zeitwerte – mit einer auf den ersten Blick großen, aber gut erklärbaren Differenz zwischen 11 und 34 Minuten. Der Unterschied liegt an der Definition: Misst man nur das Gespräch am Patientenbett oder auch die Sichtung mitgebrachter Befunde?

StudieSettingGemessene Zeit
Kieninger et al. 2018, Uniklinikum Regensburg (prospektiv, 2.233 Gespräche über 38 Werktage)MaximalversorgerDurchsicht der Unterlagen + Gespräch: 33,6 ± 16,3 Min.; mittlere Patientenwartezeit 58,6 ± 30,3 Min.
Compère et al. 2022, vier französische Kliniken (prospektiv, n = 1.007)GemischtKonsultation gesamt 11,2 ± 5,8 Min. (6,8 Min. Information, 4,4 Min. klinische Untersuchung)

Die Regensburger Gruppe misst zusätzlich die Sichtung der mitgebrachten Unterlagen – und genau die ist der Zeitfresser: Die häufigste Störung im dortigen Ablauf waren fehlende Unterlagen, die laut internem Standard bereits hätten vorliegen sollen. Für eine Vollkostenrechnung ist die gesamte gebundene Arztzeit relevant – Gespräch, Befundsichtung, Dokumentation und Anordnung. Als Basisfall werden im Folgenden 25 Minuten angesetzt, mit einer Spanne von 15 bis 35 Minuten.

Was kostet eine Arztminute in der Anästhesieambulanz?

Auf Basis der Tarifentgelte 2024 (TV-Ärzte Unikliniken, TV-L, inklusive 25,59 % Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung) kostet die Minute eines Facharztes für Anästhesie rund 1,13 €. Diese aktuelle Kalkulation stammt von Hierl, Schörner und Alt aus Regensburg und bildet reine Personalkosten der direkt beteiligten Berufsgruppen ab – ohne Verwaltung, Reinigung, Energie oder Sachkosten.

BerufsgruppePersonalkosten je Minute
Facharzt/Fachärztin Anästhesie1,13 €
Fachkrankenpflege Anästhesie0,73 €
Oberarzt/Oberärztin (chirurgisch)1,39 €
Assistenzarzt/Assistenzärztin (chirurgisch)0,92 €

Für Anmeldung und Assistenz in einer Ambulanz lassen sich ergänzend rund 0,50 €/Min. ansetzen. Laut Statistischem Bundesamt machten die Personalkosten 2021 knapp 62 % der Krankenhausgesamtkosten aus – der verbleibende Anteil entfällt auf Infrastruktur, Sachkosten und Overhead.

Wie hoch sind die Vollkosten einer Prämedikationsvisite?

Im Basisfall ergeben sich rund 62 € Vollkosten ohne Zusatzdiagnostik, mit einer Bandbreite von 27 € (schlanker Prozess) bis 108 € (Maximalversorger mit hohem Overhead). Die folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung.

Was ist eine Prämedikation?

Die Prämedikation ist die vorbereitende ärztliche Maßnahme vor einem elektiven Eingriff, insbesondere durch die Anästhesie. Sie umfasst Anamnese, Untersuchung, Aufklärung, Risikoeinstufung und gegebenenfalls die medikamentöse Vorbereitung. In vielen Kliniken ist die Prämedikationsambulanz ein eigenständiger Workflow-Bereich innerhalb des präoperativen Prozesses.

PositionAnnahmeBetrag
Ärztliche Zeit25 Min. × 1,13 €/Min.28,25 €
Pflege/MFA (Anmeldung, Vitalparameter, Aktenvorbereitung, Terminorganisation)15 Min. × 0,60 €/Min.9,00 €
Direkte Personalkosten37,25 €
Leerlauf-/Vorhaltezuschlag (Nutzungsgrad ca. 80 %, No-Shows, Taktlücken)+20 %7,45 €
Infrastruktur & Overhead (Raum, Energie, Reinigung, KIS/IT, Verwaltung, Abschreibung)+40 % auf direkte Personalkosten14,90 €
Direkte Sachkosten (Aufklärungsbogen-Lizenz, Druck, Anästhesieausweis)2,00 €
Summe ohne Zusatzdiagnostik≈ 62 €
SzenarioKonstellationErgebnis
Untergrenze15 Min. Assistenzarzt (≈ 0,95 €/Min.), 8 Min. MFA, schlanker Prozess, 10 % Leerlauf, 30 % Overhead≈ 27 €
Basisfallsiehe Tabelle oben≈ 62 €
Obergrenze35 Min. Fach-/Oberarzt (1,25 €/Min.), 20 Min. Pflege, 30 % Leerlauf, 50 % Overhead, Maximalversorger≈ 108 €

Was kostet die Zusatzdiagnostik vor dem Eingriff?

Gewichtet man EKG (bei ca. 40 % der Patient:innen), Basislabor (ca. 50 %) und erweiterte Diagnostik oder Konsile (5–10 %) realistisch, kommen im Mittel rund 25 € hinzu – die Vollkosten inklusive Diagnostik liegen damit bei etwa 85 € (Bandbreite 45–140 €). Genau hier liegt zugleich der größte Steuerungshebel: Nicht jeder Patient und nicht jede Patientin benötigt ein EKG oder ein Labor.

Hinds und Hariharan untersuchten prospektiv 636 elektive Patient:innen und stuften anhand der Leitlinie des NICE (National Institute for Health and Care Excellence, der britischen Gesundheitsbehörde) 64 % aller präoperativen Untersuchungen als nicht indiziert ein; auf diese nicht indizierten Untersuchungen entfielen 59 % der gesamten Diagnostikausgaben.

Übersicht über die Kosten einer Prämedikationsvisite

Hält diese Schätzung einem externen Vergleich stand?

Ja – vier unabhängige Prüfpunkte stützen die Größenordnung, und legen nahe, dass der Basisfall eher konservativ geschätzt ist.

  • Direkter Vergleichswert: Lee und Kollegen berichten für eine anästhesiologische Ambulanz in Hongkong einen Ambulanzkostensatz von umgerechnet rund 109 US-Dollar pro Patient:in – nach Umrechnung und unter Berücksichtigung der seither vergangenen Jahre bemerkenswert nah an der hier vorgelegten Schätzung.
  • Fortschreibung des deutschen Werts: Bauer und Kollegen bezifferten 2004 die Prämedikationsvisite mit 13,00 € für 20 Minuten Arztzeit. Bei heutigem Minutensatz von 1,13 € entspricht das 22,60 € – ergänzt um Pflege, Leerlauf und Overhead landet man in derselben Größenordnung wie im Basisfall.
  • Kostenstruktur um die Ambulanz herum: Bei Lee et al. waren die präoperativen Kosten in der Ambulanzgruppe zwar niedriger, die perioperativen Gesamtkosten unterschieden sich jedoch nicht signifikant – weil postoperative Bettenkosten rund drei Viertel der Gesamtkosten ausmachten. Die Prämedikation selbst ist ökonomisch ein kleiner Posten.
  • Patientenperspektive: Ferre und Kollegen verglichen in Toulouse Teleconsultation mit Präsenzvorstellung bei 401 orthopädischen Patient:innen: mittlere Einsparung 122 € pro Patient:in, bei 22 statt 130 Minuten Zeitaufwand und ohne signifikanten Unterschied in den postoperativen Komplikationsraten.

Welche Kosten entstehen den Patient:innen selbst?

Bei einer mittleren Wartezeit von fast einer Stunde plus An- und Abreise sind zwei bis drei Stunden pro Vorstellung realistisch – bewertet mit 25 bis 35 €/h plus Fahrtkosten ergeben sich 50 bis 120 € pro Fall, die in Krankenhauskalkulationen systematisch ausgeblendet werden.

Zusammen mit den Krankenhausvollkosten ergeben sich damit gesellschaftliche Gesamtkosten von grob 130 bis 180 € pro Aufklärung. Dass Patient:innen diese Zeit durchaus bewerten, zeigt eine deutsche Präferenzstudie von Aust und Kollegen: Von einem fiktiven Budget von 100 € entfielen 36 € darauf, dass die Prämedikationsvisite von derjenigen Person durchgeführt wird, die auch die Narkose führt, und 26 € darauf, weniger als zwei Stunden zu warten.

Welche vier Hebel senken die Kosten der Prämedikation am wirksamsten?

Absteigend nach Wirkung: Indikationsdisziplin bei der Zusatzdiagnostik, vollständige Unterlagen bei Vorstellung, Terminsteuerung und Auslastung sowie Telemedizin bei niedrigem Risiko.

  1. Indikationsdisziplin bei der Zusatzdiagnostik. Der mit Abstand größte einzelne Kostenblock ist zugleich der am leichtesten vermeidbare – siehe die 64-%-Zahl von Hinds und Hariharan weiter oben.
  2. Vollständige Unterlagen bei Vorstellung. Die Regensburger Daten identifizieren fehlende Befunde als Hauptstörgröße im Ablauf – jede Minute Suchen kostet rund 1,13 €.
  3. Terminsteuerung und Auslastung. Der Leerlaufzuschlag ist kein Rechentrick, sondern reale Vorhaltekosten. Ein homogeneres Patientenaufkommen über den Tag senkt die Stückkosten unmittelbar.
  4. Telemedizin bei niedrigem Risiko. Aus Krankenhaussicht ist die Ersparnis moderat, aus gesellschaftlicher Sicht – siehe die Toulouser Daten – erheblich.

Alle vier Hebel sind im Kern Digitalisierungsfragen des präoperativen Workflows: Sie betreffen, wie vollständig Anamnesedaten vor dem Termin vorliegen, wie strukturiert die Terminplanung erfolgt und für welche Patient:innengruppen ein Präsenztermin überhaupt notwendig ist. Der digitale präoperative Workflow von medudoc bildet genau diese Schritte – von der Anamnese über die Risikoeinstufung bis zur Aufklärung – in einem durchgängigen Prozess ab. Über eine FHIR-Schnittstelle liegen Anamnesedaten und Vorbefunde bereits vor dem Termin strukturiert vor, was der unter Hebel 2 beschriebenen Ursache für Zeitverlust direkt entgegenwirkt. Für Patient:innen der Risikoklassen ASA I und ASA II (American Society of Anesthesiologists-Klassifikation, Grad I–II: gesunde bzw. nur leicht systemisch erkrankte Personen), die den Großteil planbarer Eingriffe ausmachen, lässt sich die Aufklärung nach klinikspezifischer Konfiguration auch von zuhause aus durchführen – der unter Hebel 4 beschriebene Telemedizin-Ansatz. Die Entscheidung über notwendige Zusatzdiagnostik und jede medizinische Beurteilung verbleibt dabei vollständig bei der ärztlichen Person; medudoc strukturiert und stellt Informationen für diese Beurteilung bereit, ersetzt sie aber nicht.

Wie stark strukturierte Prozesse und personalisierte videoassistierte Patientenaufklärung die Aufklärungszeit senken können, zeigt die randomisierte Studie des Universitätsklinikums Würzburg. Wo genau im Aufnahmeprozess heute Zeit verloren geht, beschreibt der Artikel präoperativer Aufnahmeprozess: Wo Ärzte Zeit verlieren.

Was sind die Grenzen dieser Kalkulation?

Diese Schätzung ist eine Modellrechnung, keine Erhebung – drei Einschränkungen sind wichtig für die Einordnung.

  • Der Overhead-Zuschlag von 40 % ist die unsicherste Annahme. Er lässt sich nur hausindividuell aus der Kostenstellenrechnung ableiten; methodisch sauber wäre eine Time-Driven-Activity-Based-Costing-Erhebung mit gemessenen Kapazitätskostensätzen.
  • Die Personalkostensätze stammen aus einem deutschen Universitätsklinikum und besitzen laut den Autoren ausdrücklich keine Allgemeingültigkeit. Zuschläge für Bereitschafts-, Nacht- und Wochenendarbeit sind nicht enthalten.
  • Für Österreich gilt die Logik analog, die absoluten Tarifwerte weichen jedoch ab. Da die Leistung im LKF-System ebenfalls nicht separat bepunktet ist, muss auch dort intern über die Kostenstellenrechnung kalkuliert werden.

Hinweis zur Datengrundlage: Die in diesem Artikel dargestellte Kalkulation ist eine eigene Modellrechnung auf Basis der zitierten Literaturwerte, Stand Juli 2026. Sie ersetzt keine hausindividuelle Kostenstellenrechnung. Die Annahmen zu Overhead, Auslastung und Diagnostikanteil sind transparent ausgewiesen und sollten für den jeweiligen Standort angepasst werden.

Häufige Fragen zu den Kosten der Prämedikation

Die Vollkosten liegen im Basisfall bei rund 62 € ohne Zusatzdiagnostik und bei rund 85 € inklusive gewichteter Zusatzdiagnostik. Je nach Klinikgröße, Personalstruktur und Auslastung reicht die realistische Bandbreite von 27 € bis 140 €.

Im DRG-System (Deutschland) wie im LKF-System (Österreich) ist die Prämedikation Teil der Fallpauschale und erzeugt keinen eigenen Erlösposten. In der InEK-Kostenmatrix wird sie der Sammelkostenstelle „Anästhesie“ zugeordnet, was eine eigenständige Kalkulation in der Praxis erschwert.

Prospektive Studien zeigen eine Spanne von rund 11 Minuten reiner Konsultationszeit bis zu 34 Minuten, wenn zusätzlich die Sichtung mitgebrachter Befunde und die Dokumentation mitgerechnet werden. Für eine Vollkostenrechnung ist die gesamte gebundene Arztzeit relevant.

Die präoperative Zusatzdiagnostik. Eine Studie aus dem karibischen Raum stufte 64 % aller präoperativen Untersuchungen anhand britischer NICE-Leitlinien als nicht indiziert ein – auf diese entfielen 59 % der Diagnostikausgaben.

Die vier wirksamsten Hebel sind Indikationsdisziplin bei der Zusatzdiagnostik, vollständige Unterlagen bei Terminvorstellung, bessere Terminsteuerung zur Reduktion von Leerlaufzeiten und Telemedizin für Patient:innen mit niedrigem Risiko (ASA I/II). Alle vier lassen sich durch einen strukturierten digitalen präoperativen Workflow adressieren.

Nein. Eine digitale Patientenaufnahmeplattform wie medudoc strukturiert Anamnesedaten, Vorbefunde und Risikoinformationen für die ärztliche Beurteilung – die medizinische Entscheidung über Diagnostik, Risikoeinstufung und Freigabe verbleibt vollständig bei der ärztlichen Person.

Quellen

  1. Bauer M, Schleppers A, Raetzell M, Hanß R, Mertens E, Scholz J. Klinikambulantes Operieren: Kalkulation der anästhesiologischen Kosten und Erlöse. Anästh Intensivmed 2004;45:293–299. PDF
  2. Kieninger M, Eissnert C, Seitz M, Judemann K, Seyfried T, Graf B, Sinner B. Analyse und Möglichkeiten der Optimierung von Prämedikationsgesprächen an einem Universitätsklinikum. Anaesthesist 2018;67:93–108. DOI: 10.1007/s00101-017-0392-3
  3. Compère V, Froemer B, Clavier T, Selim J, Burey J, Dureuil B, Gillibert A, Besnier E. Evaluation of the Duration of Preanesthesia Consultation: Prospective and Multicenter Study. Anesth Analg 2022;134(3):496–504. DOI: 10.1213/ANE.0000000000005889
  4. Hierl K, Schörner L, Alt V. Was kosten eine OP-Minute sowie ein Tag auf der Intensiv- und Peripherstation? Die Unfallchirurgie 2026;129:111–122 (Open Access). DOI: 10.1007/s00113-025-01644-0
  5. Hinds S, Hariharan S. An Economic Evaluation of the Preoperative Investigations for Elective Surgical Patients at a Caribbean Tertiary Care Teaching Hospital. Cureus 2023;15(1):e33528. DOI: 10.7759/cureus.33528
  6. Lee A, Chui PT, Chiu CH, Gin T, Ho AMH. The cost-effectiveness of an outpatient anesthesia consultation clinic before surgery. Perioper Med (Lond) 2012;1:3. DOI: 10.1186/2047-0525-1-3
  7. Ferre F, Furelau P, Labaste F, Costa N, Vardon F, Piau A, Martin C, Minville V. Medical-Economic and Ecological Impact of Anesthesia Teleconsultation. JMIR Form Res 2025;9:e70259. DOI: 10.2196/70259
  8. Aust H, Eberhart LHJ, Kalmus G, Zoremba M, Rüsch D. Relevanz von fünf Kernaspekten der Prämedikationsvisite. Anaesthesist 2010;59:414–420. DOI: 10.1007/s00101-010-1828-1
  9. InEK / GKV-Spitzenverband u. a.: Kalkulation von Behandlungskosten – Handbuch zur Anwendung in Krankenhäusern, Version 4.0, Oktober 2016. Methodik-Handbuch

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