Ein Video statt zwei Termine – kombinierte vs. getrennte Aufklärung Anästhesie/Chirurgie
Ein Video statt zwei Termine spart Aufwand – Vergleich kombinierte vs. getrennte Aufklärung zwischen Anästhesie und Chirurgie.

Ein Video statt zwei Termine spart Aufwand – Vergleich kombinierte vs. getrennte Aufklärung zwischen Anästhesie und Chirurgie.

Der deutsche Gesetzgeber hat den Cloud-Einsatz für Gesundheitsdaten seit 2024 in § 393 SGB V ausdrücklich erlaubt — unter klar definierten, prüfbaren Bedingungen: Verarbeitung im Inland oder in der EU, Niederlassung der verarbeitenden Stelle im Inland, technische und organisatorische Maßnahmen nach dem Stand der Technik und ein aktuelles BSI-C5-Testat. Ein pauschales „Cloud geht bei uns…

ELGA und ePA lösen das Zugriffsproblem der Patientenakte, nicht das Strukturproblem. Warum eine PDF-Sammlung noch keine strukturierte Akte ist – und wie eine strukturierte digitale Anamnese die Lücke davor schließt.

Eine pauschale Angabe wie „Penicillinallergie“ reicht für eine fachlich fundierte Einordnung nicht aus. Wie eine strukturierte digitale Anamnese die Detailtiefe erfasst, die aktuelle Leitlinien fordern – und was das für Kreuzreaktivität zwischen Penicillinen und Cephalosporinen bedeutet.

Doppelte Diagnostik kostet Kliniken und Krankenkassen Zeit und Geld. Wie eine strukturierte digitale Anamnese unnötige Doppelbefunde im präoperativen Prozess reduziert – mit Bezug auf die aktuelle Leitlinie zur präoperativen Evaluation.

Aus Krankenhausperspektive kostet eine präanästhesiologische Aufklärung rund 60 bis 85 € Vollkosten, mit einer Bandbreite von 30 bis 140 € je nach Klinik und Fall. Rechnet man die Zeit der Patient:innen mit, liegen die gesellschaftlichen Gesamtkosten bei 130 bis 180 € pro Fall. Eine systematische, veröffentlichte Kalkulation dieser Kosten gibt es im deutschsprachigen Raum bislang nicht…

Bei medudoc entsteht ein digitaler Aufklärungsbogen nicht durch die Auswahl eines passenden Formulars aus einer Bibliothek, sondern automatisiert aus vorgelagerten Daten: Anamnese, Eingriffsart und individuelles Risikoprofil fließen zusammen und ergeben das patientenindividuelle Informed Consent Sheet (IC Sheet). Der Bogen ist damit das Endprodukt eines Datenflusses – nicht der Ausgangspunkt eines Ausfüllprozesses. Was unterscheidet ein Formular…

Ein Haftungsvorwurf erreicht eine Klinik selten am Tag des Eingriffs. Er kommt oft Jahre später: Eine Patientin macht geltend, sie sei über eine bestimmte Komplikation nicht aufgeklärt worden. In der Akte liegt eine unterschriebene Einwilligungserklärung. Für viele Häuser fühlt sich das nach einem sicheren Stand an. Rechtlich ist es das nicht zwangsläufig — und der…

Wann dürfen ASA-I- und ASA-II-Patient:innen vollständig telemedizinisch aufgeklärt werden? Die Rechtslage in Deutschland und Österreich — mit BGH-Urteilen, ÄrzteG-Novelle 2024, DGAI-Empfehlung und Praxiskriterien für Kliniken.

Die Mallampati-Klassifikation ist eine visuelle Untersuchung des Mundraums, die eine geschulte Person direkt am sitzenden Patienten durchführt — sie lässt sich nicht über einen digitalen Fragebogen erheben. medudoc unterstützt die Atemwegsbeurteilung deshalb dort, wo intelligente digitale Anamnese ihre Stärke hat: bei der strukturierten Erfassung der Vorgeschichte und bei der frühzeitigen, individuellen Aufklärung über Anästhesieverfahren und Alternativen. Die…
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