Zum Inhalt springen
medudoc
medudoc

Aufklärungsbogen · Anästhesiologie

Obturatoriusblockade

Auch: Obturatornervenblockade, Nervus-obturatorius-Blockade, Blockade des Nervus obturatorius

Als regionalanästhesiologisches Verfahren kommt die Blockade des Nervus obturatorius bei Eingriffen an der Hüfte und zur Schmerztherapie an Hüfte oder Knie infrage. Die Aufklärung umfasst Einsatzgebiete, Vorbereitung, Ablauf, Risiken und weiteren Verlauf und ergänzt das ärztliche Gespräch.

Stand
3. November 2026
Sprachen
1
Themen
89
anpassbare Angaben
3
Zweisprachiger Aufklärungsbogen mit deutschem Original links und Übersetzung rechts, einem Abschnitt aus der Anamnese, einer ärztlichen Ergänzung, zwei Unterschriften und dem Anhang.

Als PDF kaufen

PDF

Einzelner Aufklärungsbogen zum Ausdrucken, mit dem Namen Ihrer Einrichtung auf jeder Seite. Zwölf Monate nutzbar, jeder Download in der aktuellen Fassung.

69,00 €Preis inkl. Umsatzsteuer

Nur für Praxen, Kliniken und andere Unternehmen.

Es gelten die Lizenzbedingungen.

Der Bogen bereitet das Aufklärungsgespräch vor und dokumentiert es. Er ersetzt es nicht.

Bereits gekauft? Zu Ihren Bögen

Was ist Obturatoriusblockade?

Die Obturatoriusblockade, auch Obturatornervenblockade genannt, ist ein regionales Anästhesieverfahren. Dabei wird die Weiterleitung von Schmerzsignalen über den Nervus obturatorius vorübergehend gehemmt. Dieser Nerv versorgt unter anderem Muskeln an der Innenseite des Oberschenkels.

Das Verfahren kommt als Teil der Betäubung bei bestimmten Operationen im Hüftbereich infrage. Es wird außerdem zur Behandlung akuter oder länger bestehender Schmerzen an Hüfte oder Knie eingesetzt. Je nach Behandlungsziel kann die Blockade allein oder zusammen mit weiteren Verfahren wie einer Sedierung, Vollnarkose oder anderen Regionalanästhesien erfolgen.

Die Platzierung erfolgt üblicherweise mithilfe bildgebender Verfahren wie Ultraschall; in ausgewählten Fällen kann eine Nervenstimulation zur Orientierung verwendet werden. Welche Form der Anästhesie geeignet ist, richtet sich nach dem Eingriff und der individuellen Situation. Der Aufklärungsbogen ergänzt das persönliche Gespräch mit der Anästhesistin oder dem Anästhesisten.

Aufbau

Was der Aufklärungsbogen behandelt

  1. 01

    Grundlagen und Einsatzgebiete 10 Themen

    Der Aufklärungsbogen ordnet die Obturatoriusblockade als regionales Betäubungsverfahren ein und erläutert ihre Einsatzgebiete bei Hüfteingriffen und in der Schmerztherapie. Er behandelt außerdem die Funktion des Zielnervs, mögliche Kombinationen mit anderen Anästhesieverfahren sowie alternative Verfahren und Kontraindikationen.

  2. 02

    Vorbereitung 7 Themen

    Der Aufklärungsbogen erläutert die erforderliche Vorbereitung für den Eingriff, insbesondere die Erfassung von Medikamenten und relevanten medizinischen Angaben sowie die Themen Nüchternheit, Rauchverhalten und entfernbare Gegenstände.

  3. 03

    Ablauf der Obturatoriusblockade 17 Themen

    Der digitale Aufklärungsbogen erläutert den Ablauf des Eingriffs mit Schwerpunkt auf Überwachung, venösem Zugang und der Platzierung der Nadel. Er beschreibt die ultraschallgestützte Durchführung und den möglichen Einsatz der Nervenstimulation sowie die Lagekontrolle und Verabreichung des Lokalanästhetikums. Bei einer begleitenden Vollnarkose behandelt er außerdem Atemwegssicherung und künstliche Beatmung. So kennen Patientinnen und Patienten die möglichen Verfahren bereits vor dem Aufklärungsgespräch, das der Bogen vorbereitet und dokumentiert, aber nicht ersetzt.

  4. 04

    Risiken und Komplikationen 47 Themen

    Ein vollständiges Verständnis der Risiken ist wichtig. Daher werden die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehenden Risiken in einfacher Sprache erklärt und mit den wissenschaftlich belegten Wahrscheinlichkeiten ausgeführt. Der Aufklärungsbogen erläutert die folgenden Risiken: Hypotonie, Übelkeit, Pruritus, Exanthem, allergische Reaktionen, Gefäßverletzungen, Hämatome, Blutungen, Entzündungen an der Einstichstelle, Abszessbildung, Sepsis, Haut- und Gewebeschäden durch Lagerung, Druck- und Zerrungsschäden, Nervenschäden einschließlich Lähmungen, intravasale Lokalanästhetikagabe oder beschleunigte systemische Resorption, neurologische Störungen, Krampfanfälle, Bradykardie, Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand, Sensibilitätsstörungen und Taubheitsgefühle, Schmerzen im Bereich der unteren Körperhälfte, vorübergehende Einschränkungen von Bewegung und Sensibilität im Bein, Stürze, verstärkte Wirkung von Beruhigungs- und Narkosemedikamenten, ungeplante Vollnarkose, unzureichende Betäubungswirkung, Aspiration von Mageninhalt, Aspirationspneumonitis, Beeinträchtigungen von Bewusstsein und Denken, Verwirrtheit und Unruhe, Erbrechen, Kreislaufstörungen, Atemstörungen, Herz-Kreislauf-Versagen, Atemstillstand, Schluckbeschwerden, Heiserkeit, vorübergehende Verletzungen von Rachen, Kehlkopf und Stimmbändern, bleibende Stimmbandschäden, Schäden an Zähnen, Implantaten und festsitzendem Zahnersatz, Zahnverlust, Aspiration eines gelösten Zahns, Fieber, Stoffwechselstörungen, intraoperative Wachheit, Schmerzen bei intraoperativer Wachheit.

  5. 05

    Weiterer Verlauf 8 Themen

    Der Aufklärungsbogen erläutert die Überwachung nach dem Eingriff sowie Themen rund um Mobilisation und Entlassung. Er behandelt außerdem das Verhalten nach der Entlassung, einschließlich der Teilnahme am Straßenverkehr, des Bedienens schwerer Maschinen und der Entscheidungsfähigkeit.

Passt sich an den Fall an

In medudoc enthält der Bogen nur, was für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten gilt. Diese Angaben bestimmen seinen Inhalt.

  • Zusätzliche Anästhesie
  • Zusatzinformationen zu Vollnarkose (ungeplant)
  • Nüchternheit

Mehrsprachig verfügbar

Der Bogen ist zweisprachig – deutsches Original und Übersetzung in einem Dokument. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung; die Übersetzung dient als Verständnishilfe.

Aufklärung patientenindividuell und digital

In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie medudoc Aufklärungsbogen und Aufklärungsvideo aus Anamnese und Eingriff erzeugt – zweisprachig und elektronisch signiert.

Wie möchten Sie medudoc kennenlernen?

Buchen Sie direkt einen Termin, rufen Sie uns an oder senden Sie uns Ihre Anfrage.

Termin direkt buchen

Wählen Sie im Kalender einen freien Termin für Ihre Online-Demo. Die Bestätigung erhalten Sie per E-Mail.

Termin auswählen

Lieber direkt sprechen?

Rufen Sie uns an. Wir beantworten Ihre Fragen persönlich.

Deutschland
+49 30 43942213
Österreich
+43 1 4351457

Anfrage senden

Wir melden uns persönlich bei Ihnen und stimmen die Demo auf Ihre Eingriffe ab.

Wir verwenden Ihre Angaben, um Ihre Anfrage zu bearbeiten. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Pflichtfeld