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Aufklärungsbogen · Anästhesiologie

Spinalanästhesie

Auch: SPA

Als rückenmarksnahes Regionalanästhesieverfahren dient die SPA der vorübergehenden Betäubung geeigneter Körperregionen. Der Aufklärungsbogen behandelt Anwendungsgebiete, Vorbereitung, Ablauf, mögliche Risiken und den weiteren Verlauf sowie ergänzende Anästhesieverfahren.

Stand
3. November 2026
Sprachen
1
Themen
105
anpassbare Angaben
5
Zweisprachiger Aufklärungsbogen mit deutschem Original links und Übersetzung rechts, einem Abschnitt aus der Anamnese, einer ärztlichen Ergänzung, zwei Unterschriften und dem Anhang.

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69,00 €Preis inkl. Umsatzsteuer

Nur für Praxen, Kliniken und andere Unternehmen.

Es gelten die Lizenzbedingungen.

Der Bogen bereitet das Aufklärungsgespräch vor und dokumentiert es. Er ersetzt es nicht.

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Was ist Spinalanästhesie?

Die Spinalanästhesie (SPA) ist ein rückenmarksnahes Regionalanästhesieverfahren. Dabei wird ein Lokalanästhetikum in den mit Nervenwasser gefüllten Raum des lumbalen Spinalkanals eingebracht. So werden vorübergehend Nervenfunktionen unterhalb der betäubten Region beeinflusst: Schmerzen werden dort nicht wahrgenommen, zudem kann die Beweglichkeit eingeschränkt sein. Die Wirkung setzt vergleichsweise rasch ein.

Zum Einsatz kommt die SPA insbesondere bei Operationen an den Beinen und im Unterbauch sowie bei Kaiserschnitten. Sie kann als eigenständiges Anästhesieverfahren angewendet oder mit einer Sedierung, einer Allgemeinanästhesie beziehungsweise einem weiteren regionalen Verfahren kombiniert werden. Ob eine SPA allein oder in Verbindung mit anderen anästhesiologischen Maßnahmen eingesetzt wird, richtet sich nach dem geplanten Eingriff und der individuellen klinischen Situation. Während der SPA bleiben Patientinnen und Patienten üblicherweise bei Bewusstsein; eine zusätzliche Sedierung oder Narkose kann dies verändern.

Aufbau

Was der Aufklärungsbogen behandelt

  1. 01

    Grundlegende Informationen 11 Themen

    Der Aufklärungsbogen erläutert das Wirkprinzip und die Anwendungsgebiete der Spinalanästhesie. Zudem stellt er mögliche Kombinationen mit anderen Anästhesieverfahren sowie alternative Verfahren bei Ablehnung oder Kontraindikationen dar.

  2. 02

    Vorbereitung 9 Themen

    Der Aufklärungsbogen erläutert die erforderliche Vorbereitung für den Eingriff, insbesondere die Erfassung der Medikamenteneinnahme und möglicher Blutungs- oder Gerinnungsprobleme. Weitere Themen sind Ausweise, Nüchternheit, Rauchen sowie entfernbare Fremdmaterialien und Kosmetika.

  3. 03

    Ablauf 16 Themen

    Der digitale Aufklärungsbogen erläutert den Ablauf des Eingriffs mit Schwerpunkt auf der Spinalanästhesie und der intrathekalen Medikamentengabe. Er umfasst die sitzende und liegende Positionierung, die örtliche Betäubung, die Spinalkanüle sowie die Überwachung und den intravenösen Zugang. Als mögliche Begleitverfahren werden Sedierung, Kurznarkose und Vollnarkose einschließlich verschiedener Möglichkeiten der Atemwegssicherung dargestellt. Auch die Prüfung von Empfindungs- und Bewegungsfähigkeit wird behandelt. So kennen Patientinnen und Patienten die möglichen Verfahren vor dem Aufklärungsgespräch, das der Bogen vorbereitet und dokumentiert, aber nicht ersetzt.

  4. 04

    Risiken 55 Themen

    Ein vollständiges Verständnis der Risiken ist wichtig. Daher werden die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehenden Risiken in einfacher Sprache erklärt und mit den wissenschaftlich belegten Wahrscheinlichkeiten ausgeführt. Der Aufklärungsbogen erläutert die folgenden Risiken: Hämatom, Blutung, Hypotonie, postpunktioneller Kopfschmerz, Rückenschmerz, Parästhesie, Taubheitsgefühl, Schmerz, Nervenschädigung, Lähmung, Entzündung an der Einstichstelle, Sepsis, Meningitis, Pruritus, Hautausschlag, allergische Reaktion, Harnverhalt, hohe Spinalanästhesie, Kreislaufstörung, Atemstörung, Bewusstlosigkeit, Liquoransammlung, Blasenfunktionsstörung, Darmfunktionsstörung, Rückenmarksverletzung, rückenmarksnahe Einblutung, Querschnittslähmung, Haut- und Gewebeschädigung, lagerungsbedingter Druck- und Zerrungsschaden, verstärkte Wirkung von Sedierungs- und Narkosemedikamenten, ungeplanter Übergang zur Vollnarkose, Übelkeit, Aspiration, Aspirationspneumonitis, Bewusstseinsminderung, kognitive Beeinträchtigung, Verwirrtheit, Unruhe, Herz-Kreislauf-Versagen, Atemstillstand, unzureichende Betäubung, Fieber, Stoffwechselstörung, Schluckbeschwerden, Heiserkeit, Rachenverletzung, Kehlkopfverletzung, Stimmbandschädigung, Zahnschaden, Schaden an Zahnimplantaten, Schaden an festsitzendem Zahnersatz, Zahnverlust, Aspiration eines Zahns, intraoperative Wachheit, Schmerzwahrnehmung während der Vollnarkose.

  5. 05

    Weiterer Verlauf 14 Themen

    Der Aufklärungsbogen erläutert die Überwachung nach dem Eingriff, das Abklingen der Betäubung und mögliche Wege der weiteren Betreuung. Außerdem behandelt er Aufenthalt und Entlassung sowie Mobilisation und weitere Aspekte des Verhaltens nach dem Eingriff.

Passt sich an den Fall an

In medudoc enthält der Bogen nur, was für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten gilt. Diese Angaben bestimmen seinen Inhalt.

  • Aufenthalt und Entlassung
  • Durchführungsform
  • Zusätzliche Anästhesie
  • Zusatzinformationen zu Vollnarkose
  • Nüchternheit

Mehrsprachig verfügbar

Der Bogen ist zweisprachig – deutsches Original und Übersetzung in einem Dokument. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung; die Übersetzung dient als Verständnishilfe.

Aufklärung patientenindividuell und digital

In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie medudoc Aufklärungsbogen und Aufklärungsvideo aus Anamnese und Eingriff erzeugt – zweisprachig und elektronisch signiert.

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