Was ist Belastungs-EKG?
Das Belastungs-EKG, auch Belastungselektrokardiogramm oder Ergometrie genannt, erfasst die elektrische Herztätigkeit während körperlicher Aktivität. Die Messwerte werden mit einer Aufzeichnung in Ruhe in Beziehung gesetzt. So lässt sich beurteilen, wie Herz und Kreislauf auf zunehmende Beanspruchung reagieren und ob sich Auffälligkeiten erst unter Belastung zeigen.
Das Verfahren wird unter anderem zur Abklärung belastungsabhängiger Beschwerden und zur Einschätzung der körperlichen Leistungsfähigkeit eingesetzt. Es kann Hinweise auf Erkrankungen des Herzens oder des Kreislaufs liefern und die weitere diagnostische Beurteilung unterstützen. Während der Untersuchung werden neben dem EKG üblicherweise auch Blutdruck und klinischer Zustand berücksichtigt.
Für die Belastung kommt meist ein Fahrradergometer zum Einsatz; alternativ kann die Untersuchung auf einem Laufband erfolgen. Die körperliche Beanspruchung wird dabei kontrolliert gesteigert und die Herztätigkeit fortlaufend erfasst. Welche Variante geeignet ist, richtet sich nach der klinischen Fragestellung und den individuellen Voraussetzungen.
Aufbau
Was der Aufklärungsbogen behandelt
Grundlegende Informationen
Der Aufklärungsbogen erläutert die diagnostische Bedeutung des Belastungs-EKGs für die Beurteilung der Herzaktivität unter körperlicher Anstrengung und die Erfassung der individuellen Belastbarkeit. Er ordnet die Untersuchung in die Abklärung kardialer Beschwerden ein und stellt ergänzende beziehungsweise alternative Untersuchungsverfahren vor.
Vorbereitung
Der Aufklärungsbogen erläutert die erforderliche Vorbereitung für die Untersuchung, insbesondere die Bereitstellung medizinischer Unterlagen und Angaben zu Medikamenten, Allergien und Unverträglichkeiten. Weitere Themen sind Kleidung, Ernährung sowie der Konsum von Nikotin, Alkohol und Kaffee.
Ablauf
Der digitale Aufklärungsbogen erläutert den Ablauf der Untersuchung mit Schwerpunkt auf Ruhe-EKG und Belastungsphase. Er stellt die Belastung auf dem Fahrrad-Ergometer und dem Laufband sowie die stufenweise Steigerung und Überwachung von Herzaktivität, Blutdruck und Befinden dar. Auch die anschließende Erholungsphase wird behandelt. So kennen Patientinnen und Patienten die wesentlichen Untersuchungsschritte bereits vor dem Aufklärungsgespräch, das der Bogen vorbereitet und dokumentiert, aber nicht ersetzt.
Risiken
Ein vollständiges Verständnis der Risiken ist wichtig. Daher werden die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehenden Risiken in einfacher Sprache erklärt und mit den wissenschaftlich belegten Wahrscheinlichkeiten ausgeführt. Der Aufklärungsbogen erläutert die folgenden Risiken: Herzrhythmusstörungen, Brustschmerzen, Atemnot, Schwindel und Kreislaufprobleme, Sturz, Herzinfarkt, Kreislaufstillstand.
Wichtige Verhaltenshinweise
Der Aufklärungsbogen erläutert die Mitteilung von Beschwerden während der Untersuchung sowie Themen zur Flüssigkeitsaufnahme und zur Belastbarkeit im Anschluss.
Passt sich an den Fall an
In medudoc enthält der Bogen nur, was für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten gilt. Diese Angaben bestimmen seinen Inhalt.
Mehrsprachig verfügbar
Der Bogen ist zweisprachig – deutsches Original und Übersetzung in einem Dokument. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung; die Übersetzung dient als Verständnishilfe.