Was ist Injektion Biostimulatoren?
Bei der Injektion von Biostimulatoren werden Präparate in die Haut oder das darunterliegende Gewebe eingebracht, um körpereigene Prozesse der Gewebeneubildung anzuregen. Die Behandlung wird vor allem eingesetzt, um altersbedingte Veränderungen der Hautstruktur und Kontur zu adressieren, etwa im Gesicht, am Hals oder im Dekolleté. Die angestrebte Veränderung entwickelt sich schrittweise und kann je nach Präparat und individueller Ausgangssituation unterschiedlich ausfallen.
Zum Einsatz kommen unterschiedliche Wirkstoffgruppen. Dazu zählen Poly-L-Milchsäure, Calciumhydroxylapatit und Polycaprolacton sowie ausgewählte hyaluronsäurebasierte Präparate mit zusätzlichen stimulierenden Bestandteilen. Die Substanzen unterscheiden sich unter anderem darin, wie sie die Neubildung von Kollagen oder Elastin fördern und ob sie zusätzlich zur Gewebeunterstützung beitragen. Die Auswahl richtet sich nach dem Behandlungsziel und den individuellen Gegebenheiten. Die Injektion ist ein minimalinvasives Verfahren und ergänzt die ärztliche Beratung und Behandlungsplanung.
Aufbau
Was der Aufklärungsbogen behandelt
Grundlegende Informationen zu Biostimulatoren
Der Aufklärungsbogen erläutert die Grundlagen der Behandlung mit Biostimulatoren, die unterschiedlichen Wirkstoffgruppen und deren Bezug zur körpereigenen Kollagen- und Elastinbildung. Er beschreibt die Behandlungsziele sowie Aspekte des Wirkungsverlaufs, des Ergebnisses und möglicher Auffrischbehandlungen.
Vorbereitung
Der Aufklärungsbogen erläutert die erforderliche Vorbereitung für den Eingriff, insbesondere die ärztliche Beratung, individuelle Behandlungsplanung und Hautanalyse. Weitere Themen sind Kontraindikationen, die Medikamentenanamnese sowie der Zustand der Haut und die Verwendung von Kosmetika.
Durchführung
Der digitale Aufklärungsbogen erläutert den Ablauf des Eingriffs mit Schwerpunkt auf der Injektion von Biostimulatoren. Er stellt die Verwendung einer feinen Nadel und einer stumpfen Kanüle sowie Maßnahmen wie oberflächliche Betäubung, Hautdesinfektion und Kühlung dar. So kennen Patientinnen und Patienten die möglichen Verfahren und Begleitmaßnahmen bereits vor dem Aufklärungsgespräch, das der Bogen vorbereitet und dokumentiert, aber nicht ersetzt.
Komplikationen und Nebenwirkungen
Ein vollständiges Verständnis der Risiken ist wichtig. Daher werden die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehenden Risiken in einfacher Sprache erklärt und mit den wissenschaftlich belegten Wahrscheinlichkeiten ausgeführt. Der Aufklärungsbogen erläutert die folgenden Risiken: Rötung, Schwellung, Hämatom, lokale Entzündungsreaktion, Schmerzen, systemische Überempfindlichkeitsreaktion, Atemnot, Übelkeit, Kreislaufbeschwerden, Schweißausbruch, Tachykardie, subkutane Knötchen.
Verhalten nach der Injektion
Der Aufklärungsbogen erläutert Themen zum Verhalten nach der Injektion, darunter Kühlung, die Rückkehr in den Alltag sowie körperliche Aktivität und die Einwirkung von Sonne, Sauna und Solarium.
Passt sich an den Fall an
In medudoc enthält der Bogen nur, was für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten gilt. Diese Angaben bestimmen seinen Inhalt.
Mehrsprachig verfügbar
Der Bogen ist zweisprachig – deutsches Original und Übersetzung in einem Dokument. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung; die Übersetzung dient als Verständnishilfe.