Was ist Rhinomanometrie?
Die Rhinomanometrie, auch Nasenwiderstandsmessung genannt, ist ein funktioneller Test zur Beurteilung des Strömungswiderstands in der Nase. Dabei werden Druckverhältnisse und Atemfluss erfasst, um die Funktion der Nasenpassage objektiv einzuschätzen.
Zum Einsatz kommt das Verfahren unter anderem bei der Abklärung einer erschwerten Nasenatmung und zur Beurteilung des Ergebnisses nach einer Behandlung, etwa einem operativen Eingriff. Die Messwerte können die klinische Untersuchung ergänzen und helfen, Veränderungen der Nasenfunktion einzuordnen.
Je nach Messmethode wird der Atemfluss bei aktiver Nasenatmung ermittelt. Bei der anterioren Technik erfolgt die Druckmessung über das jeweils nicht untersuchte Nasenloch; bei der posterioren Technik wird der Druck im Rachenraum erfasst. Welche Variante gewählt wird, richtet sich nach der Fragestellung und dem Messaufbau.
Aufbau
Was der Aufklärungsbogen behandelt
Grundlegende Informationen
Der Aufklärungsbogen erläutert die Rhinomanometrie als Untersuchung der nasalen Atemwegsdurchgängigkeit. Er ordnet sie der Abklärung nasaler Atemwegsbeschwerden und der Überprüfung von Behandlungsergebnissen zu.
Vorbereitung
Der Aufklärungsbogen erläutert die erforderliche Vorbereitung für die Untersuchung, insbesondere den Umgang mit Medikamenten und Nasensprays, den Einfluss bestehender nasaler Erkrankungen sowie den Themenbereich Essen und Trinken.
Durchführung
Der digitale Aufklärungsbogen erläutert den Ablauf der Untersuchung mit Schwerpunkt auf der Messung mittels Nasenoliven und den erforderlichen Atemmanövern. Er behandelt zudem die Auswertung der Ergebnisse. So kennen Patientinnen und Patienten den Ablauf bereits vor dem Aufklärungsgespräch, das der Bogen vorbereitet und dokumentiert, aber nicht ersetzt.
Komplikationen und Nebenwirkungen
Ein vollständiges Verständnis der Risiken ist wichtig. Daher werden die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehenden Risiken in einfacher Sprache erklärt und mit den wissenschaftlich belegten Wahrscheinlichkeiten ausgeführt. Der Aufklärungsbogen erläutert die folgenden Risiken: unangenehmes Empfinden beim Einführen des Messgeräts, nasale Irritation, Trockenheit der Nasenschleimhäute, Kribbeln, Juckreiz, Niesreiz, Druckgefühl, Schwellung, leichte Schmerzen, Nasenblutung.
Verhalten nach der Untersuchung
Der Aufklärungsbogen erläutert Themen der Nachsorge, darunter den Umgang mit der Nasenschleimhaut, mögliche Beschwerden nach der Untersuchung und die Rückkehr in den Alltag.
Passt sich an den Fall an
In medudoc enthält der Bogen nur, was für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten gilt. Diese Angaben bestimmen seinen Inhalt.
Mehrsprachig verfügbar
Der Bogen ist zweisprachig – deutsches Original und Übersetzung in einem Dokument. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung; die Übersetzung dient als Verständnishilfe.