Zum Inhalt springen
medudoc
medudoc

Aufklärungsbogen · Orthopädie

Entfernung-Osteosynthesematerial

Auch: Osteosynthesematerialentfernung, Metallentfernung

Bei der operativen Metallentfernung wird zuvor zur Stabilisierung eingesetztes Material entnommen; die Planung richtet sich nach dem individuellen Befund. Der Aufklärungsbogen behandelt Indikationen, Vorbereitung, Ablauf, Risiken sowie Nachbehandlung und weiteres Vorgehen.

Stand
1. Oktober 2025
Sprachen
1
Themen
82
anpassbare Angaben
0
Zweisprachiger Aufklärungsbogen mit deutschem Original links und Übersetzung rechts, einem Abschnitt aus der Anamnese, einer ärztlichen Ergänzung, zwei Unterschriften und dem Anhang.

Als PDF kaufen

PDF

Einzelner Aufklärungsbogen zum Ausdrucken, mit dem Namen Ihrer Einrichtung auf jeder Seite. Zwölf Monate nutzbar, jeder Download in der aktuellen Fassung.

69,00 €Preis inkl. Umsatzsteuer

Nur für Praxen, Kliniken und andere Unternehmen.

Es gelten die Lizenzbedingungen.

Der Bogen bereitet das Aufklärungsgespräch vor und dokumentiert es. Er ersetzt es nicht.

Bereits gekauft? Zu Ihren Bögen

Was ist Entfernung-Osteosynthesematerial?

Bei der Osteosynthesematerialentfernung, auch Metallentfernung genannt, werden Implantate aus dem Knochen- oder Weichteilbereich operativ herausgenommen. Sie wurden zuvor eingesetzt, um einen Bruch zu stabilisieren oder eine knöcherne Korrektur zu sichern. In der Orthopädie kommt der Eingriff unter anderem nach abgeschlossener Knochenheilung infrage. Ob eine Entfernung angezeigt ist, richtet sich nach dem individuellen Befund und der klinischen Situation.

Zum Osteosynthesematerial zählen beispielsweise Platten und Schrauben, Drähte sowie Nägel im Markraum. Auch außerhalb des Körpers befestigte Systeme zur Stabilisierung können entfernt werden. Welche Art von Material vorliegt und an welcher Körperregion es eingesetzt wurde, beeinflusst die operative Planung.

Der Zugang erfolgt üblicherweise im Bereich des früheren Operationsgebiets. Das Implantat wird freigelegt und mit geeigneten Instrumenten entfernt. Je nach Material und anatomischer Lage unterscheiden sich Umfang und Vorgehen. Der Eingriff kann allein der Materialentfernung dienen oder mit weiteren Maßnahmen verbunden sein, sofern diese separat geplant und besprochen werden.

Aufbau

Was der Aufklärungsbogen behandelt

  1. 01

    Grundlagen der Entfernung von Osteosynthesematerial 6 Themen

    Der Aufklärungsbogen erläutert, welche Arten von Osteosynthesematerial entfernt werden können und welche Gründe für eine Entfernung infrage kommen. Er beschreibt das Behandlungsziel, den Zusammenhang des Eingriffszeitpunkts mit der Knochenheilung sowie die Risiken eines Verbleibs des Materials. Auch mögliche zusätzliche Korrekturmaßnahmen werden thematisiert.

  2. 02

    Vorbereitung 6 Themen

    Der Aufklärungsbogen erläutert die erforderliche Vorbereitung für den Eingriff, insbesondere das ärztliche Aufklärungsgespräch und die Einwilligung, die separate Narkoseaufklärung, die Erfassung der Medikation sowie den Umgang mit Vorbefunden. Weitere Themen sind der ambulante oder stationäre Behandlungsrahmen und bildgebende Verfahren.

  3. 03

    Ablauf der Entfernung von Osteosynthesematerial 13 Themen

    Der digitale Aufklärungsbogen erläutert den Ablauf des Eingriffs mit Schwerpunkt auf den Anästhesieverfahren, der Lagerung und der möglichen Blutsperre. Er beschreibt die bildgebende Kontrolle und den Strahlenschutz sowie den operativen Zugang, die Freilegung und Entfernung des Materials und den anschließenden Wundverschluss. Auch Drainage und Funktionskontrolle werden berücksichtigt. So kennen Patientinnen und Patienten die möglichen Verfahren bereits vor dem Aufklärungsgespräch, das der Bogen vorbereitet und dokumentiert, aber nicht ersetzt.

  4. 04

    Risiken während des Eingriffs 23 Themen

    Ein vollständiges Verständnis der Risiken ist wichtig. Daher werden die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehenden Risiken in einfacher Sprache erklärt und mit den wissenschaftlich belegten Wahrscheinlichkeiten ausgeführt. Der Aufklärungsbogen erläutert die folgenden Risiken: Infektionen, Kreislaufschock, Blutverlust, Gefäßverletzung, Herzinfarkt, Knochenbruch, Abbrechen des Osteosynthesematerials, Rippenfellverletzung, Pneumothorax, Nervenverletzung, Lähmungen, Druck- und Hautschäden, Sensibilitätsstörungen, Schmerzen, Allergische und Unverträglichkeitsreaktionen, Strahlenschäden, Spritzenabszess, Haut- und Weichteilschäden, Nerven- und Venenreizungen, Gewebsnekrose, Nachblutungen, Hämatome, Kompartmentsyndrom.

  5. 05

    Risiken nach dem Eingriff 15 Themen

    Ein vollständiges Verständnis der Risiken ist wichtig. Daher werden die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehenden Risiken in einfacher Sprache erklärt und mit den wissenschaftlich belegten Wahrscheinlichkeiten ausgeführt. Der Aufklärungsbogen erläutert die folgenden Risiken: Thrombose, Thromboembolie, Lungenembolie, Herz-Kreislauf-Komplikationen, Postoperative Schmerzen, Wunddehiszenz, Schwellungen, Durchblutungsstörungen, Sensibilitätsstörungen, Muskel- und Knochenabbau, Gelenkversteifung, Wundheilungsstörungen, Tiefe Knocheninfektion, Knocheneiterung, Verlust der Gliedmaße.

  6. 06

    Weiterer Verlauf 10 Themen

    Der Aufklärungsbogen erläutert die Überwachung nach der Operation und den Übergang in die Entlassung oder stationäre Weiterbehandlung. Er behandelt außerdem Verbandswechsel, Schmerztherapie, Thromboseprophylaxe, ärztliche Kontrollen und die weitere Nachbehandlung einschließlich Physiotherapie.

  7. 07

    Verhalten nach Entlassung und nächste Schritte 9 Themen

    Der Aufklärungsbogen erläutert Themen rund um die Zeit nach der Entlassung, darunter Wundkontrollen, Arbeitsfähigkeit und Fahrtüchtigkeit. Er behandelt außerdem Schonung und Belastung, Wundversorgung, Physiotherapie, die Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten sowie Warnzeichen und Beschwerden.

Passt sich an den Fall an

In medudoc enthält der Bogen nur, was für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten gilt. Diese Angaben bestimmen seinen Inhalt.

    Mehrsprachig verfügbar

    Der Bogen ist zweisprachig – deutsches Original und Übersetzung in einem Dokument. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung; die Übersetzung dient als Verständnishilfe.

    Aufklärung patientenindividuell und digital

    In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie medudoc Aufklärungsbogen und Aufklärungsvideo aus Anamnese und Eingriff erzeugt – zweisprachig und elektronisch signiert.

    Wie möchten Sie medudoc kennenlernen?

    Buchen Sie direkt einen Termin, rufen Sie uns an oder senden Sie uns Ihre Anfrage.

    Termin direkt buchen

    Wählen Sie im Kalender einen freien Termin für Ihre Online-Demo. Die Bestätigung erhalten Sie per E-Mail.

    Termin auswählen

    Lieber direkt sprechen?

    Rufen Sie uns an. Wir beantworten Ihre Fragen persönlich.

    Deutschland
    +49 30 43942213
    Österreich
    +43 1 4351457

    Anfrage senden

    Wir melden uns persönlich bei Ihnen und stimmen die Demo auf Ihre Eingriffe ab.

    Wir verwenden Ihre Angaben, um Ihre Anfrage zu bearbeiten. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Pflichtfeld