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Aufklärungsbogen · Orthopädie

Wundrevision-Vacuumtherapie

Auch: Wundrevision mit Vakuumtherapie, Wunddébridement mit Vakuumtherapie, Wundtoilette mit Vakuumtherapie, Vakuumtherapie, Unterdrucktherapie, VAC-Therapie, NPWT

Die Wundrevision mit Vakuumtherapie verbindet die Wundbeurteilung und -reinigung mit einer Unterdrucktherapie. Der Aufklärungsbogen behandelt Grundlagen, Vorbereitung, Behandlungsabläufe, Risiken und den weiteren Verlauf und ergänzt das ärztliche Aufklärungsgespräch.

Stand
24. März 2026
Sprachen
1
Themen
84
anpassbare Angaben
0
Zweisprachiger Aufklärungsbogen mit deutschem Original links und Übersetzung rechts, einem Abschnitt aus der Anamnese, einer ärztlichen Ergänzung, zwei Unterschriften und dem Anhang.

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Es gelten die Lizenzbedingungen.

Der Bogen bereitet das Aufklärungsgespräch vor und dokumentiert es. Er ersetzt es nicht.

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Was ist Wundrevision-Vacuumtherapie?

Bei einer Wundrevision wird der Wundbereich medizinisch beurteilt und Gewebe entfernt, das die Heilung beeinträchtigt. Das Verfahren kommt insbesondere bei komplexen oder verzögert heilenden Wunden infrage, etwa wenn geschädigte oder nicht mehr vitale Gewebeanteile vorliegen. Je nach Befund können unterschiedliche Formen der Wundreinigung eingesetzt werden, darunter chirurgische, mechanische, enzymatische oder autolytische Verfahren.

Die Vacuumtherapie, auch Unterdrucktherapie oder NPWT genannt, kann die Wundversorgung ergänzen. Dabei wird die Wunde mit geeignetem Füllmaterial und einem abgedichteten Verband versorgt, der an eine Pumpe angeschlossen ist. Ein kontrollierter Unterdruck leitet Wundflüssigkeit ab und unterstützt die Bildung von Granulationsgewebe. Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach Wundbeschaffenheit und Behandlungsziel. Die Wundrevision-Vacuumtherapie verbindet somit die Reinigung beziehungsweise Beurteilung der Wunde mit einer technischen Methode zur Unterstützung der weiteren Heilung.

Aufbau

Was der Aufklärungsbogen behandelt

  1. 01

    Grundlegende Informationen zur Wundrevision und Vakuumtherapie 8 Themen

    Der Aufklärungsbogen ordnet die Wundrevision und Vakuumtherapie in die Wundbehandlung ein. Er behandelt die Wundheilung, Möglichkeiten der Wundreinigung und des Wundverschlusses, den Einsatz einer Hauttransplantation sowie Behandlungsziele und Alternativen.

  2. 02

    Vorbereitung 11 Themen

    Der Aufklärungsbogen erläutert die erforderliche Vorbereitung für den Eingriff, insbesondere Aufklärung und Einwilligung, mögliche Anästhesieverfahren, Allergien und Unverträglichkeiten sowie die Medikamenteneinnahme. Weitere Themen sind Diabetes und Blutzuckereinstellung, der ambulante oder stationäre Rahmen, Lebensgewohnheiten, Körperhygiene, entfernbare Fremdmaterialien und Kosmetika sowie Nüchternheit.

  3. 03

    Ablauf der Wundrevision und Vakuumtherapie 16 Themen

    Der digitale Aufklärungsbogen erläutert den Ablauf des Eingriffs mit Schwerpunkt auf den unterschiedlichen Verfahren der Wundreinigung und der Vakuumtherapie. Er stellt chirurgisches, mechanisches, enzymatisches, autolytisches und biochirurgisches Debridement sowie Laser- und Ultraschallverfahren dar. Außerdem behandelt er Hautlappenplastik, Wundabstrich, Überwachung, Wunddrainage, Wundspülung und Verbandversorgung. So kennen Patientinnen und Patienten die möglichen Verfahren bereits vor dem Aufklärungsgespräch, das der Bogen vorbereitet und dokumentiert, aber nicht ersetzt.

  4. 04

    Risiken der Behandlung 30 Themen

    Ein vollständiges Verständnis der Risiken ist wichtig. Daher werden die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehenden Risiken in einfacher Sprache erklärt und mit den wissenschaftlich belegten Wahrscheinlichkeiten ausgeführt. Der Aufklärungsbogen erläutert die folgenden Risiken: Wundinfektion, Sepsis, Meningitis, Allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten, Wundblutungen, Transfusionsbedingte Infektionen, Nervenverletzungen, Sensibilitätsstörungen, Lähmungen, Wundschmerzen und Brennen, Ulzerationen, Verletzung vitalen Gewebes, Verbleibende Fremdkörper, Wundvergrößerung, Ausbleibende Wundheilung, Hautreizungen, Unzureichendes enzymatisches Debridement, Toxic-Shock-Syndrom, Überschießende Narbenbildung, Unterdruckbedingte Schmerzen und Druckgefühl, Mazeration, Druckschäden durch Verbandmaterial, Lagerungsbedingte Druckstellen, Thrombose, Lungenembolie, Gewebeabbau durch Therapielarven, Laserverbrennungen, Hautverfärbungen, Verschlechterung der Grunderkrankung, Unzureichende autolytische Wundreinigung.

  5. 05

    Weiterer Verlauf 9 Themen

    Der Aufklärungsbogen erläutert die Überwachung nach der Behandlung, Aspekte der Körperpflege und des Wundschutzes sowie das Duschen. Er behandelt außerdem den stationären Entlassungsprozess, das Entlassungsgespräch, mögliche Kontrolluntersuchungen und Unterlagen.

  6. 06

    Verhalten nach Entlassung 10 Themen

    Der Aufklärungsbogen erläutert Themen für die Zeit nach der Entlassung, darunter Arbeitsfähigkeit, ärztliche Abklärung von Beschwerden, Bewegung und körperliche Belastung. Weitere Inhalte sind Sport, Fahrtüchtigkeit, Ernährung, Flüssigkeitszufuhr sowie Wundkontrollen und Verbandswechsel.

Passt sich an den Fall an

In medudoc enthält der Bogen nur, was für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten gilt. Diese Angaben bestimmen seinen Inhalt.

    Mehrsprachig verfügbar

    Der Bogen ist zweisprachig – deutsches Original und Übersetzung in einem Dokument. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung; die Übersetzung dient als Verständnishilfe.

    Aufklärung patientenindividuell und digital

    In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie medudoc Aufklärungsbogen und Aufklärungsvideo aus Anamnese und Eingriff erzeugt – zweisprachig und elektronisch signiert.

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