Was ist Arthrographie?
Die Arthrographie, auch Arthrografie genannt, ist ein radiologisches Verfahren zur gezielten Beurteilung eines Gelenks. Dafür wird ein Kontrastmittel in den Gelenkraum eingebracht und die Verteilung anschließend bildgebend erfasst. So lassen sich Gelenkstrukturen differenziert beurteilen.
Zum Einsatz kommt die Untersuchung, wenn Beschwerden oder andere Befunde eine genauere Abklärung struktureller Veränderungen erfordern. Sie kann etwa zur Beurteilung von Knorpel, Bändern und Gelenkkapsel beitragen und liefert zusätzliche Informationen für diagnostische sowie therapeutische Entscheidungen.
Die Aufnahmen können konventionell mittels Röntgen beziehungsweise Durchleuchtung oder als Computertomografie erfolgen; die CT-gestützte Variante wird als Arthro-CT bezeichnet. Welche Bildgebung geeignet ist, richtet sich nach der klinischen Fragestellung und dem betroffenen Gelenk.
Aufbau
Was der Aufklärungsbogen behandelt
Grundlegende Informationen zur Arthrographie
Der Aufklärungsbogen erläutert die Arthrographie als bildgebendes Verfahren zur Beurteilung von Gelenkstrukturen und ordnet die Untersuchung in ihren diagnostischen Einsatzbereich ein. Er behandelt Röntgenarthrographie und Arthro-CT, die Strahlenexposition sowie Faktoren, die für die Untersuchungsplanung relevant sein können. Zudem werden alternative bildgebende Verfahren und die Bedeutung der Ergebnisse für die weitere Therapieplanung dargestellt.
Vorbereitung
Der Aufklärungsbogen erläutert die erforderliche Vorbereitung für die Untersuchung, insbesondere den Umgang mit Voraufnahmen und Vorbefunden, Nüchternheit, Fremdkörpern und Metallteilen. Weitere Themen sind Kontrastmittelallergien, Diabetes mellitus und mögliche Wechselwirkungen mit Antidiabetika sowie die Abwägung bei einer Schwangerschaft.
Ablauf der Arthrographie
Der digitale Aufklärungsbogen erläutert den Ablauf des Eingriffs mit Schwerpunkt auf lokaler Betäubung, Gelenkpunktion und intraartikulärer Kontrastmittelgabe. Er beschreibt die anschließende Bildgebung mittels Röntgen oder Computertomographie sowie Maßnahmen zum Strahlenschutz. So kennen Patientinnen und Patienten die wesentlichen Schritte vor dem Aufklärungsgespräch, das der Bogen vorbereitet und dokumentiert, aber nicht ersetzt.
Nebenwirkungen und Komplikationen
Ein vollständiges Verständnis der Risiken ist wichtig. Daher werden die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehenden Risiken in einfacher Sprache erklärt und mit den wissenschaftlich belegten Wahrscheinlichkeiten ausgeführt. Der Aufklärungsbogen erläutert die folgenden Risiken: Druckgefühl im Gelenk, Gelenkschwellung, Gelenkschmerzen, Infektion an der Einstichstelle, Gelenkinfektion, allergische Kontrastmittelreaktion, schwere allergische Reaktion, akute Strahlenwirkung.
Nach der Untersuchung
Der Aufklärungsbogen erläutert Themen rund um die Zeit nach der Untersuchung, darunter die Rückkehr in den Alltag, die Belastung des untersuchten Gelenks und mögliche unterstützende Maßnahmen. Außerdem behandelt er die Flüssigkeitszufuhr und Beschwerden, die nach der Untersuchung auftreten können.
Auswertung der Aufnahmen
Der Aufklärungsbogen erläutert die Auswertung der Aufnahmen, die Erstellung des Befundberichts und die Besprechung der Untersuchungsergebnisse. Zudem behandelt er mögliche Konsequenzen für die weitere Diagnostik und Therapieplanung, darunter Physiotherapie oder operative Behandlung.
Passt sich an den Fall an
In medudoc enthält der Bogen nur, was für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten gilt. Diese Angaben bestimmen seinen Inhalt.
Mehrsprachig verfügbar
Der Bogen ist zweisprachig – deutsches Original und Übersetzung in einem Dokument. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung; die Übersetzung dient als Verständnishilfe.