Was ist Computertomographie?
Die Computertomographie (CT) ist ein radiologisches Schnittbildverfahren. Dabei erfassen Röntgenstrahlen aus unterschiedlichen Perspektiven Informationen über den Körper. Eine rechnergestützte Verarbeitung erzeugt daraus überlagerungsarme Querschnittsbilder und räumliche Darstellungen. So lassen sich innere Organe, Knochen und weitere Gewebe beurteilen.
CT-Untersuchungen kommen unter anderem zur Abklärung von Erkrankungen und Verletzungen sowie zur Beurteilung von Organen und anatomischen Strukturen zum Einsatz. Je nach klinischer Fragestellung kann die Bildgebung auf eine bestimmte Körperregion begrenzt sein oder mehrere Regionen umfassen. Eine weitere grundlegende Unterscheidung ist die Untersuchung ohne oder mit Kontrastmittel. Kontrastmittel können dazu beitragen, Gefäße und bestimmte Gewebe im Bild voneinander abzugrenzen. Welche Untersuchungsform geeignet ist, richtet sich nach dem diagnostischen Ziel und wird ärztlich festgelegt.
Aufbau
Was der Aufklärungsbogen behandelt
Grundlegende Informationen
Der digitale Aufklärungsbogen erläutert den Ablauf der Untersuchung mit Schwerpunkt auf der CT-Bildgebung des gesamten Körpers oder einzelner Regionen. Er informiert über die mögliche Gabe von Kontrastmittel zum Trinken oder über eine Vene sowie über den Einsatz eines Beruhigungsmittels und alternative Untersuchungsverfahren. So kennen Patientinnen und Patienten die wesentlichen Möglichkeiten vor dem Aufklärungsgespräch, das der Bogen vorbereitet und dokumentiert, aber nicht ersetzt.
Vorbereitung
Der Aufklärungsbogen erläutert die erforderliche Vorbereitung für die Untersuchung, insbesondere die Bedeutung früherer Bildgebung und Befunde, relevanter Laboruntersuchungen, der Nüchternheit bei bestimmten Untersuchungen sowie möglicher Bildbeeinträchtigungen durch Metall.
Ablauf
Der digitale Aufklärungsbogen erläutert den Ablauf der Untersuchung mit Schwerpunkt auf der Lagerung und der Aufnahme der CT-Bilder. Er behandelt auch Atemkommandos und die Möglichkeit zur Kommunikation mit dem medizinischen Personal. So kennen Patientinnen und Patienten den Untersuchungsablauf vor dem Aufklärungsgespräch, das der Bogen vorbereitet und dokumentiert, aber nicht ersetzt.
Nebenwirkungen
Ein vollständiges Verständnis der Risiken ist wichtig. Daher werden die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehenden Risiken in einfacher Sprache erklärt und mit den wissenschaftlich belegten Wahrscheinlichkeiten ausgeführt. Der Aufklärungsbogen erläutert die folgenden Risiken: Überempfindlichkeitsreaktion auf Kontrastmittel, Übelkeit, Pruritus, Exanthem, anaphylaktischer Schock, bleibende Schäden, Nierenversagen, Strahlenexposition, erhöhtes Krebsrisiko.
Nachsorge
Der Aufklärungsbogen erläutert Themen der Nachsorge im Zusammenhang mit der Ausscheidung des Kontrastmittels und einer möglichen Sedierung. Dazu gehören außerdem Verkehrstüchtigkeit, das Bedienen von Maschinen sowie weitere Aspekte des Verhaltens nach der Untersuchung.
Auswertung der Aufnahmen
Der Aufklärungsbogen erläutert die Befundung der Aufnahmen, die Erstellung und Übermittlung eines Befundberichts oder Arztbriefs sowie die Besprechung der Ergebnisse. Er behandelt auch die Aufbewahrung von Befunden, Bilddaten und Untersuchungsparametern.
Verhalten bei auffälligem Befund
Der Aufklärungsbogen erläutert, dass auffällige Bildbefunde wie Tumoren, Blutungen oder Gefäßveränderungen weitere diagnostische Schritte oder eine unmittelbare Therapie nach sich ziehen können.
Passt sich an den Fall an
In medudoc enthält der Bogen nur, was für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten gilt. Diese Angaben bestimmen seinen Inhalt.
Mehrsprachig verfügbar
Der Bogen ist zweisprachig – deutsches Original und Übersetzung in einem Dokument. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung; die Übersetzung dient als Verständnishilfe.