Was ist Magnetresonanztomographie?
Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung innerer Körperstrukturen. Sie nutzt Magnetfelder und Hochfrequenzimpulse; ionisierende Strahlung kommt dabei nicht zum Einsatz. Aus den gemessenen Signalen entstehen Schnittbilder, die Ärztinnen und Ärzte aus unterschiedlichen Richtungen beurteilen können.
Die MRT eignet sich besonders für die Untersuchung von Weichteilen. Dazu zählen unter anderem Muskeln, Sehnen, Bänder und innere Organe. Je nach medizinischer Fragestellung werden einzelne Körperregionen oder größere Bereiche abgebildet. Die Aufnahmen können helfen, krankhafte Veränderungen und Verletzungen zu beurteilen.
Die Untersuchung erfolgt in einem offenen oder geschlossenen Gerät. Bei bestimmten Fragestellungen wird zusätzlich ein Kontrastmittel eingesetzt, um die Bildinformation zu ergänzen. Ob eine MRT und gegebenenfalls eine kontrastmittelgestützte Untersuchung geeignet sind, hängt vom jeweiligen diagnostischen Ziel ab.
Aufbau
Was der Aufklärungsbogen behandelt
Grundlegende Informationen zur Magnetresonanztomographie
Der Aufklärungsbogen erläutert das Prinzip und die Einsatzgebiete der Magnetresonanztomographie sowie die Bedeutung von Kontrastmitteln und die Eigenschaften der Bildgebung. Er ordnet außerdem die Untersuchungsgeräusche und mögliche Beruhigungsmaßnahmen ein. Weitere bildgebende und diagnostische Verfahren werden als Alternativen oder Ergänzungen aufgeführt.
Vorbereitung auf die Magnetresonanztomographie
Der Aufklärungsbogen erläutert die erforderliche Vorbereitung für die Untersuchung, insbesondere im Hinblick auf Vorbefunde, mögliche Laboruntersuchungen, Medikamente und Hormone. Er thematisiert außerdem Permanent-Make-up, Tätowierungen, Pflaster sowie Implantate und Metallteile. Eine gegebenenfalls vorgesehene Narkose wird als zusätzlicher Vorbereitungspunkt aufgegriffen.
Ablauf der Magnetresonanztomographie
Der digitale Aufklärungsbogen erläutert den Ablauf der Untersuchung mit Schwerpunkt auf der Lagerung und Positionierung im MRT-Gerät. Er beschreibt auch die mögliche Kontrastmittelgabe sowie die Kommunikation und Überwachung während der Aufnahmen. So kennen Patientinnen und Patienten die wesentlichen Ablaufschritte bereits vor dem Aufklärungsgespräch, das der Bogen vorbereitet und dokumentiert, aber nicht ersetzt.
Nebenwirkungen der Magnetresonanztomographie
Ein vollständiges Verständnis der Risiken ist wichtig. Daher werden die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehenden Risiken in einfacher Sprache erklärt und mit den wissenschaftlich belegten Wahrscheinlichkeiten ausgeführt. Der Aufklärungsbogen erläutert die folgenden Risiken: Gadoliniumablagerungen, Juckreiz, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, schwere allergische Reaktion, Wärmegefühl, Harndrang, metallischer Geschmack, Hautreizungen, Schwellungen.
Nachsorge nach der Magnetresonanztomographie
Der Aufklärungsbogen erläutert Aspekte der Nachsorge nach einer Kontrastmittelgabe oder der Verabreichung eines Beruhigungsmittels. Dazu gehören die Ausscheidung des Kontrastmittels sowie mögliche Auswirkungen auf Reaktionsvermögen, Verkehrsteilnahme und weitere Tätigkeiten.
Auswertung der MRT-Aufnahmen
Der Aufklärungsbogen erläutert die Erstellung und ärztliche Beurteilung der MRT-Bilder sowie die Besprechung oder Übermittlung der Ergebnisse. Auch die Aufbewahrung von Befund, Bilddaten und Untersuchungsparametern wird behandelt.
Vorgehen bei auffälligem Befund
Der Aufklärungsbogen erläutert, dass auffällige Befunde wie Tumoren, Blutungen oder Gefäßveränderungen weitere diagnostische Schritte oder eine unmittelbare Therapie nach sich ziehen können.
Passt sich an den Fall an
In medudoc enthält der Bogen nur, was für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten gilt. Diese Angaben bestimmen seinen Inhalt.
Mehrsprachig verfügbar
Der Bogen ist zweisprachig – deutsches Original und Übersetzung in einem Dokument. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung; die Übersetzung dient als Verständnishilfe.