Was ist PET-CT?
Die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) bildet die Verteilung eines radioaktiv markierten Tracers im Körper ab. Das Signal gibt Hinweise auf biologische Aktivität in Geweben. Welche Substanz eingesetzt wird, richtet sich nach der klinischen Fragestellung. Bei einer PET allein stehen diese funktionellen Informationen im Vordergrund.
Bei der PET/CT wird die PET mit einer Computertomografie kombiniert. Während die PET Aktivitätsmuster erfasst, zeigt die CT die räumliche Anatomie. Zusammen ermöglichen die beiden Bilddatensätze eine Zuordnung der funktionellen Befunde zu den jeweiligen Körperstrukturen. Die CT-Komponente kann je nach Untersuchungsprotokoll auch mit Kontrastmittel erfolgen.
PET-CT kommt unter anderem bei onkologischen Fragestellungen zum Einsatz, etwa zur Beurteilung von Tumorausdehnung, Krankheitsaktivität und Therapieansprechen. Weitere Anwendungsbereiche sind ausgewählte neurologische und kardiologische Erkrankungen sowie bestimmte Infektionen und Entzündungsprozesse.
Aufbau
Was der Aufklärungsbogen behandelt
Grundlegende Informationen
Der Aufklärungsbogen stellt die PET-CT als Kombination einer Stoffwechselbildgebung mit der anatomischen Darstellung durch Computertomografie vor. Er erläutert die Bedeutung von Tracer und Kontrastmittel, nennt verschiedene diagnostische Einsatzgebiete und ordnet das Verfahren gegenüber anderen bildgebenden Untersuchungen ein.
Vorbereitung
Der Aufklärungsbogen erläutert die erforderliche Vorbereitung für die Untersuchung, insbesondere Terminplanung, Voraufnahmen und frühere Untersuchungen, Medikamenteneinnahme sowie relevante Vorerkrankungen. Weitere Themen sind Allergien und Unverträglichkeiten, Nüchternheit, Kleidung, Lagerungsfähigkeit und Platzangst sowie Schwangerschaft und Stillzeit.
Ablauf
Der digitale Aufklärungsbogen erläutert den Ablauf der Untersuchung mit Schwerpunkt auf Tracergabe, Aufnahmephase und PET-CT-Bildgebung. Er behandelt außerdem die mögliche Kontrastmittelgabe sowie die Lagerung während der Aufnahmen. So kennen Patientinnen und Patienten die wesentlichen Schritte vor dem Aufklärungsgespräch, das der Bogen vorbereitet und dokumentiert, aber nicht ersetzt.
Nebenwirkungen und Komplikationen
Ein vollständiges Verständnis der Risiken ist wichtig. Daher werden die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehenden Risiken in einfacher Sprache erklärt und mit den wissenschaftlich belegten Wahrscheinlichkeiten ausgeführt. Der Aufklärungsbogen erläutert die folgenden Risiken: Hämatom, Schwellung und Verhärtung, Schmerzen, Wärmegefühl, Geschmacksstörung, Blasendruck, allergische Reaktion, Haut-, Weichteil- und Nervenschädigung, Sensibilitätsstörung, Taubheit, Lähmung, Narbenbildung, Infektion an der Injektionsstelle, Eiteransammlung, Entzündung, Gewebeschädigung, Sepsis, Organschädigung, Verschlechterung der Nierenfunktion, Nierenversagen, Schilddrüsenüberfunktion, Stoffwechselstörung, Übersäuerung, Blasenentzündung, Blasenwandverletzung, Blutdruckabfall, erhöhte Herzfrequenz, Harnverhalt, Glaukomanfall, Übelkeit, Müdigkeit, Schwindel, akute Strahlenwirkung, Hautrötung.
Nachsorge
Der Aufklärungsbogen erläutert Themen der Nachsorge, darunter das Verhalten nach der Untersuchung, mögliche Beschwerden und die Ausscheidung des Tracers. Auch der Umgang mit späteren nuklearmedizinischen Untersuchungen oder Behandlungen wird aufgegriffen.
Auswertung der Aufnahmen
Der Aufklärungsbogen erläutert die Auswertung der Aufnahmen und die Besprechung der Ergebnisse. Er behandelt die Bilddokumentation, den Befundbericht und die Aufbewahrung der Untersuchungsdaten sowie mögliche weitere diagnostische oder therapeutische Schritte.
Passt sich an den Fall an
In medudoc enthält der Bogen nur, was für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten gilt. Diese Angaben bestimmen seinen Inhalt.
Mehrsprachig verfügbar
Der Bogen ist zweisprachig – deutsches Original und Übersetzung in einem Dokument. Rechtsverbindlich ist die deutsche Fassung; die Übersetzung dient als Verständnishilfe.