Wie gelingt ein papierloses Wartezimmer? Dr. med. Arash Zarkesh ist Augenarzt und Praxisleiter der Augenarztpraxen Gevelsberg und Ennepetal. Er ist nicht nur für seine Expertise in der Augenchirurgie bekannt, sondern auch für sein Engagement, moderne und patientennahe Behandlungsmethoden anzubieten. Seine Praxen zeichnen sich durch umfassende Vorsorgeuntersuchungen und die Behandlung verschiedener Augenerkrankungen aus, mit einem besonderen Fokus auf die Nutzung moderner Technologien. Wir haben uns mit Dr. Zarkesh zum Interview getroffen.

Viele Softwarelösungen lassen sich nicht ausreichend an die individuellen Abläufe einer Praxis anpassen. Für meine Arbeit wollte ich eine flexible Lösung, die ich vielseitig einsetzen kann. Mit medudoc habe ich einen Anbieter gefunden, der meine Erwartungen übertroffen hat.

— Dr. med. Arash Zarkesh

Interview mit Dr. Zarkesh

Können Sie kurz beschreiben, wie Sie die digitale Lösung in Ihre Praxisprozesse eingebunden haben?

Zarkesh: Wir haben über einen Link und einen QR-Code die digitale Aufklärung für unsere Patienten zur Verfügung gestellt. Die Patienten schauen dieses Video in der Regel bereits zuhause, bevor sie zum Aufklärungsgespräch kommen.

Wie hat sich die Einführung der digitalen Lösung in Ihrer Augenarztpraxis auf die Effizienz Ihrer Abläufe ausgewirkt?

Zarkesh: Da die Patienten das Aufklärungsvideo bereits gesehen haben, wird die ärztliche Aufklärung im Arztzimmer deutlich verkürzt. Durch das Importieren der Aufklärung in die Patientenakte fallen weitere Schritte wie Einscannen und Lagern weg.

Welche spezifischen Anforderungen oder Herausforderungen in Ihrer Praxis haben dazu geführt, dass Sie sich für medudoc und Simpleprax entschieden haben, anstatt auf andere Anbieter zurückzugreifen?

Zarkesh: Hohe OP-Zahl und damit verbunden häufige redundante lange Aufklärungsgespräche. Andere Anbieter bieten keine Möglichkeit, ein eigenes Video einzubinden und dass Patienten das Video bereits zuhause schauen.

Wie haben Ihre Patientinnen und Patienten auf die Einführung und Nutzung der digitalen Lösung reagiert? Welches Feedback haben Sie erhalten?

Zarkesh: Die überwiegende Zahl der Patienten ist sehr zufrieden und bevorzugt die Videoaufklärung. Vereinzelt gibt es Patienten, die Angst haben, sich zu informieren. Diese möchten die Papieraufklärung aber auch nicht lesen, sondern nur unterschreiben.

Wie haben Ihre Mitarbeitenden die Nutzung der digitalen Lösung aufgenommen?

Zarkesh: Nach einem Einarbeitungsprozess von wenigen Wochen wird die Software von unseren Mitarbeitern gut angenommen und genutzt.

Welche zukünftigen Entwicklungen oder Potenziale können Sie sich mit dieser Lösung vorstellen?

Zarkesh: Eine Einbindung von Kostenvoranschlägen für Zuzahlungsleistungen im Rahmen von Operationen wäre sehr hilfreich.